Über die Initiative

Das Gedenken in Cannstatt wird seit 2010 von einem Kreis an Organisationen und Einzelpersonen organisiert.
 
Am 9. November 1938 brannte auch die Synagoge in Cannstatt. Gut organisierte Nazi-Trupps überfielen jüdische Geschäfte, drangen in Wohnungen ein, terrorisierten und verschleppten jüdische Bürger. Die Reichspogromnacht war der Vorbote des Holocaust, des rassistischen Völkermordes an sechs Millionen Juden.
Die Synagoge in Cannstatt stand in der König-Karl-Straße 51 in der Nähe des Wilhelmplatzes und brannte in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 vollständig aus.
1961 wurde an ihrer Stelle ein Gedenkstein eingeweiht, 2004 erfolgte die Umgestaltung des Synagogenplatzes, u.a. von SchülerInnen des Albertus-Magnus-Gymnasiums.
Uns ist es ein wichtiges Anliegen am Jahrestag der Pogromnacht am historischen Ort den Opfern der Pogromnacht und allen anderen Opfern des Faschismus zu gedenken.
 
Gedenken bedeutet für uns auch, aus dem Geschehenen zu lernen und sich dafür einzusetzen, dass sich in unserer Gesellschaft Vergleichbares nicht wiederholen darf.
 
Der 9. November ist Anlass, um an die Verbrechen des Faschismus zu erinnern und gegen wachsenden Rassismus, Neofaschismus und Militarisierung aufzustehen.

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